Juwel Bio 400 Komposter

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  • 20161
Juwel Garten Komposter Ganzjahreskomposter Bio 400 Nutzinhalt ca. 400 L Kompost  ... mehr
Produktinformationen "Juwel Bio 400 Komposter"

Juwel Garten Komposter Ganzjahreskomposter Bio 400 Nutzinhalt ca. 400 L Kompost

 

Beschreibung:

Ganzjahreskomposter
UV- und witterungsbeständiger, sortenreiner Recyclingkunststoff

(* starkwandig, wärmeisolierend und geruchsneutral) geteilter Deckel
ansprechendes, kompaktes Design in blattgrün mit riesigen Kompostiervolumen
gute Belüftung für rasche Verrottung und Umwandlung aller organischen Abfälle in hochwertigen Dünger
bequeme Kompostentnahme (2 große Entnahmeklappen)
leichte Montage ohne Werkzeug
Ca. 400 Liter Nutzinhalt
Abmessungen: 74 x 74 x 84 cm
 
"Die Natur kennt keinen Abfall!"
Sparen Sie Geld für die Entsorgung Ihrer organischen Abfälle - gleichzeitig gewinnen Sie mit wenig Aufwand aus diesen Abfällen wertvolle Komposterde - das "schwarze Gold des Gärtners".
 
Kompostieren heißt ganz einfach, organische Abfälle aus Küche und Haushalt (z.B. Gemüse- und Obstabfälle, verwelkte Schnitt- und Topfpflanzen, unbedrucktes Papier und Karton) aber auch alle Gartenabfälle (Baum- und Strauchschnitt, Blatt- und Wurzelwerk, Rasenschnitt, aber nicht ausschließlich - möglicht angetrocknet) unter Sauerstoffeinfluss in Komposerde umzuwandeln.
 
Dabei helfen Ihnen die JUWEL Komposter mit ihren ausgeklügten Belüftungssystemen.
Gemischte Küchen- und Gartenabfälle haben üblicherweise einen Wassergehalt von ca. 60 bis 70% Wasser, das zu einem großen Teil verdampft werden muss, da sich sonst Fäulnisbakterien unangenehm bemerktbar machen (schlechter Geruch, geringe Abbauleistung etc.).
Deshalb ist eine gute Ent- und Belüftung zur Sauerstoffzufuhr so wichtig.
 
"So schaut ein moderner Komposter drinnen aus..."
 
1. Obere Schicht
Hier sind die frischen Abfälle - möglichst vermischt - noch deutlich erkennbar - die Mikroorganisemen beginnen unverzüglich mit dem Abbau, die Temperatur steigt an.
 
2. Darunterliegende Schicht
Hitzeliebende Bakterien und Pilze vermehren sich bei Wärmeentwicklung rasant und bauenZucker, Stärke und Eiweiß ab, in einer nächsten Phase auch Zellulose und holzige Bestandteile. Es wird Wasser, CO2 und Ammoniak ausgeschieden.
 
3. Mittelteil
In dieser Phase sind die einzelnen Abfälle nicht mehr erkennbar, die Temperatur sinkt wieder leicht. Neue Gruppen von Mikroorganismen und Pilzen, jetzt auch schon Kleintiere, bauen die Abfälle weiter ab - die Abfälle haben deutlich an Volumen verloren, der Kompost setzt sich.
 
4. Untere Schicht
Die Temperatur ist bereits weit abgesunken - Kleintiere haben die Hauptarbeit übernommen - Asseln, Springschwänze und der rote Kompostwurm, nicht "Regenwurm" - verarbeiten die Abfälle zu fruchtbarem Humus. Die Kompostwürmer sind entscheidend für die Bildung der krümeligen Struktur des Rohkompostes, der schon für die Düngung verwendet werden kann. Zur Pflanzenaufzucht sollte der Rohkompost noch einige Zeit ausreifen - ein Kressetest zeigt die Pflanzenverträglichkeit.
 
Zeitplan und Standort
Kompostieren im Jahresablauf
 
Bei einer Temperatur von weniger als 8°C
arbeiten die Kompostbakterien kaum mehr,
die Komostierung ruht. Im Frühjahr Holz-
schnitt sammeln und häckseln, im Herbst
Laub sammeln und zerkleinern (Rasenmäher!).
 
Wählen Sie den richtigen Komposter - Standort

Der ideale Platz für Ihren Komposter

Direkt auf die Erde stellen, auf keinen Fall auf Beton oder Asphalt - Kompost braucht den Kontak zum Erdboden!

Sonnigen bis halbschattigen Platz suchen - in den meisten Fällen braucht der Komposter die Sonnenwärme dringend zur Verdunstung des Wasseranteils (mehr als 70% Wassergehalt in frischen Gemüse- und Obstresten). Denken Sie an möglichst kurze Wege von Haus/Wohnung zum Befüllen des Komposters! Wählen Sie unbedingt einen geschlossenen Komposter, nur dieser schützt sowohl  vor Austrocknen oder Vernässen, ebenso wie vor Vogelfraß und Haustieren - darin finden Sie das ideale Regenwaldklima!

Die JUWEL Komposter Aeroquick 700 und 900 erfüllen bereits diese Eigenschaften - ansonsten rüsten Sie Ihren Komposter am besten mit einem Gitter in passender Größe (Lochdurchmesser unter 1,2 cm) zum Schutz vor Nagetieren nach und legen es unter den Komposter.

Richtig Kompostieren - wie gehts wirklich?

KOMPOSTER AUFBAUEN ...

1. Befüllen...
Nun können Sie Ihren Komposter mit Gemüse-, Obst- und Grünabfällen befüllen. Aber nie viel von einer Abfallsorte, immer schichtweise einbringen. Streuen Sie dünn JUWEL "Bio-Aktiv" Kompost-Beschleuniger auf. Und Wichtig: Zu 1 Teil Grünabfall sollte mindestens 1/2 Teil Häckselgut beigemischt werden. Der Anteil von Häckselgut sorgt für die ideale Nährstoffversorgung für Mikroorganismen und zudem für die höchst erwünschte Auflockerung der Grünabfälle, damit diese intensiven Kontakt zu Sauerstoff bekommen.

2. Inhalt - (Richtig befüllen...)
JA! - Das soll in den Komposter: Obst- und Gemüseabfälle, Eierschalen und weitere Küchenabfälle, Kaffee- und Teesatz mit Filterpapier, Kleintiermist, kalte Holzasche in kleinen Mengen, Schnittblumen, Topfpflanzen, unbedrucktes Papier

NEIN! - Das darf nicht in den Komposter: Fleisch, Fisch und Knochen, Speisereste wie Teigwaren, Metall, Glas, Kunststoffe, Batterien, alle Farbdrucke, Lacke, Farbreste, Medikamente, Chemikalien, Altöle, Verbundpackstoffe, Pampers, Milch- und Saftpackungen

                                                        KOMPOSTIEREN - DER KOMPOST LEBT ...                                                    

3. Erster Kompost
Tipp: Nach dem Befüllen des Komposters immer mit einer dünnen Schicht Kompost oder Gartenerde abdecken. Ideal ist das zusätzliche Aufstreuen von JUWEL Kompost-Beschleuniger mit lebenden Organismen! Nun beginnen die Mikroorganismen ihre Arbeit und Sie bemerken, dass sich der Inhalt des Komposters stark reduziert und erwärmt - das Material verdichtet sich, große Mengen an Feuchtigkeit dampfen aus. Diese Phase dauert ca. 6 bis 8 Wochen.

 

4. Mikro-Organismen
Jetzt sollten sie den Kompost "umsetzen": Eine Komposterwand öffnen, das Kompostgut entnehmen und auf eine freie Fläche neben den Komposter schaufeln, am besten durch ein Kompostsieb - die groben Anteile kommen wieder in den Komposter, die dunklen Feinteile können als Rohkompost verwendet werden. Jetzt wieder Komposterwand schließen und grobe Kompostanteile wieder einbringen - durch die Sauerstoffzufuhr erhitzt sich das Kompostgut von Neuem.

 Kompostiertipps zu den einzelnen Abfallarten ...

Rasenschnitt - Mischung beachten!
Frischer Rasenschnitt ist problematisch! Frischer, feuchter Rasenschnitt deckt den Kompost luftdicht ab, verhindert jeglichen Sauerstoffzutritt und führt zu raschem Schimmel und Fäulnis. Daher am besten nach dem Mähen am Rasen antrocknen lassen, und erst dann in den Komposter einbringen. Auf jeden Fall 1 Teil Rasenschnitt mit 1/2 Teil Häckselgut vermischen und schichtweise in den Komposter einbringen. Jede Lage dünn mit JUWEL Kompost-Beschleuniger "Bio-Aktiv" bestreuen! Tipp: Immer einen Vorrat an Häckselgut neben dem Komposter lagern, und im obigen Verhältnis zu den Grünabfällen beimischen.

Laubabfälle im Herbst - zuerst zerkleinern!
Am besten vor dem Sammeln am Boden mit dem Rasenmäher zerkleinern, sonst häckseln, damit das Laub zerkleinert wird, die Blätter im Komposter keine luftdichte Schicht ausbilden und die Bakterien eine möglichst große Angriffsfläche haben ! Auchhier gilt: 1 Teil Laub mit 1/2 Teil Häcksel gut vermischen. Tipp: Besonders gut eignet sich Laub als dünne Mulchschicht auf Beeten, Baumscheiben, und Rabatten, mit einer dünnen Kompostschicht zur Beschwerung abdecken.

Baum- und Strauchschnitt - lockert Kompost auf!
In zerkleinerter Form (gehäckselt) ganz wichtiger Bestandteil des Kompostes zum Mischen mit Grünabfällen. Lockert den Kompost zur besseren Belüftung auf und sorgt für ein gutes C/N Verhältnis. Tipp: Ein Vorrat an Häckselgut sollte stets neben dem Komposter bereit sein.

Küchen-, Gemüse- und Obstabfälle - ideal für Kompostwürmer!
Sind besonders für die Gewinnung von "Wurmkompost" geeignet: Vorerst am Boden des Komposters eine ca. 10 cm starke Schicht von Holzhäcksel oder Laub, auch zerkleinertes Zeitungspapier einbringen. Darauf kommt eine Schicht mit Küchenabfällen, darauf wieder eine gleichstarke Schicht von Holzhäcksel. Schon in kurzer Zeit werden die Abfälle mit Kompostwürmern besiedelt, die vom Boden her die "Leckerbissen" zu krümeligem Kompost verarbeiten.

Die Mirkoorganismen brauchen das Richtige C/N verhältnis - d. h. 1 Teil Stickstoffreicher Grünabfall wird mit 1/2 Anteil Kohlenstoffreichem Häckselgut (Strauch- und Baumschnitt, Hackselschnitzel, Hobelscharten) vermischt. Die beim Umsetzen anfallenden, gesiebten Feinteile können Sie sofort zur Düngung oder Bodenverbesserung auf Blumenbeete, Rabatte oder Rasen einsetzen.

Der Kressetest:
"So bestimmt man den Reifegrad des Kompostes ... "

Wenn der Rohkompost einige Monate außerhalb des Komposters abgelagert ist, wird er zum Reifekompost, der zur Pflanzenanzucht und auch für Balkonblumen verwendet wird. Doch wie weiß man, ob der Kompost wirklich fertig ist?

Der einfache Kressetest:
In ein Glasgefäß (Einsiedeglas oder altes Gurkenglas) wird eine Schicht von 6 bis 7 cm des neuen Komposters eingebracht. Darauf einige Kressesamen aufstreuen und leicht angießen. Das Glas wird während der Samenkeimung oben mit einer durchsichtigen Plasitkfolie mit Gummiband, einem Glasteller oder Ähnlichem verschlossen.

Das Ergebnis:
In wenigen Tagen sollten sich jetzt gesunde, grüne Keimlinge zeigen (die Abdeckung kann sobald Pflänzchen ca. 2 cm groß sind entfernt werden), die kräftig weiter wachsen - dann ist der Kompost voll verwendbar.  Werden die Keimlinge allerdings gelblich oder bräunlich und  verkümmern oder sterben ab, beinhaltet der Kompost noch zu viele unvollständige abgebaute organische Bestandteile, die für die Pflanzen schädlich sind. Hier heißt es, den Rohkompost nochmals einige Wochen ablagern.

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